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Zeitzeugen statt Jahreszahlen

flyer grün braun zugeschnittenDie Abfrage von Wissen im Geschichtsunterricht basiert häufig auf dem sturen Auswendiglernen von Zahlen, Daten und der Abfolge von Herrscherdaten. Weckt dieses funktionale Lernen das Interesse der Jugendlichen, um sich aktiv mit Geschichte auseinander zu setzen? Dass auch andere Modelle möglich sind, soll der Workshop „Oral History“ im Begegnungszentrum Mährisch Schönberg zeigen.

Geschichte kann lebendig werden. Anstatt eine Klausur zu schreiben, führen Jugendliche in Kleingruppen je ein eigenständiges Zeitzeugeninterview. Im Vorfeld veranstaltet Lucie Kavanová, Redakteurin der tschechischen Wochenzeitung Respekt, vom 26.-28. Juni 2015 einen Workshop mit den Jugendlichen.


Oral History?

Oral History ist eine der elementarsten Möglichkeiten, etwas über Geschichte zu erfahren. Diese Methode aus den Geschichtswissenschaften basiert auf dem Sprechenlassen von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen.

Die Jugendlichen sollen lernen, wie Zeitzeugengespräche und biographische Kommunikation „funktionieren“. Der Workshop widmet sich den Erwartungen, Voraussetzungen und den „Aufgaben“ von Biographen und dem professionellen und kritischen Umgang damit.

Deutsche Minderheit im Fokus

In der Tschechischen Republik findet nur schwer eine kritische Reflexion über die eigene Geschichte, insbesondere über die deutschsprachige Geschichte und des Schicksals des sogenannten „Sudetenlandes“, statt.

Was es bedeutet, als Deutsche in Tschechien der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgewachsen zu sein und bis heute hier zu leben, das können die Angehörigen der deutschen Minderheit in Tschechien vermitteln.

In Kleingruppen von fünf Personen leiten die Jugendlichen ein eigenständiges Zeitzeugeninterview mit zwei älteren Angehörigen der deutschen Minderheit. Die Begegnungen werden ihnen Erlebnisse, Erfahrungen und Identifikationswege vermitteln. Die Jugendlichen sind nicht lediglich in der Rolle des passiven Zuhörers, sondern Interviewer und fühlen sich für das Gelingen des Gesprächs verantwortlich. Das macht sie erreichbarer für Geschichte.

 

A U F  E I N E N  B L I C K

Wer kann teilnehmen?       

Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren

Kontakt & Info:

Simon Römer

ifa-Kulturmanager bei der Landesversammlung

náměstí 14. října, 150 00 Praha 5

Tel: + 420 233 322 959, Fax: + 420 233 344 372

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
Veranstalter:            

Jukon Jugend - Kontakt - Organisation
náměstí 14. října, 150 00 Praha 5
BGZ Mährisch Schönberg, Kladská 1, 78701 Šumperk

Hinweise:                  

Unterkunft im Doppelzimmer und Reisekosten werden übernommen.


Wo? 
                          BGZ Mährisch Schönberg, Kladská 1, 78701 Šumperk

Wann?                      26. – 28. Juni 2015

Anmeldefrist:          bis 15. Juni 2015 (per Email)

 

Einladung und Programm DEUTSCH / TSCHECHISCH

 

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Wettbewerb soutez beschnitten

Wettberwerb für kreative Workshopteilnehmer: Setze dein erlerntes Wissen um!

Die Jugend – Kontakt – Organisation (Jukon) schreibt einen Preis aus. Am Wettbewerb können die Teilnehmer des Workshops „Oral History“ teilnehmen. Mit dem Preis zeichnet die Jukon kreative und innovative Zeitzeugenprojekte aus.

Die Teilnehmer/innen

  • führen eigenständige Recherchen durch,
  • nehmen Kontakt zu der zu porträtierenden Person auf und
  • erarbeiten ein Porträt – Print, Audio, Video.


Die besten zwei Beiträge bekommen einen Preis

1. Preis (Sachpreis im Wert von 300 €)

2. Preis (Sachpreis im Wert von 200 €)


Einsendung der Beiträge bis zum 31. Juli 2015 an:

Simon Römer
ifa-Kulturmanager bei der Landesversammlung

náměstí 14. října, 150 00 Praha 5

Tel: + 420 233 322 959, Fax: + 420 233 344 372

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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