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Preisträger des „Johnny“ Klein-Preises stehen fest

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Die Preisträger des erstmalig vergebenen „Johnny“ Klein-Preises für die deutsch-tschechische Verständigung stehen fest. Den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis erhält der freie Journalist Steffen Neumann. Mit dem zweiten Preis (2.500 Euro) wird der Wissenschaftler Andreas Wiedemann ausgezeichnet, den Förderpreis in Höhe von 1.500 Euro erhält Tomáš Lindner vom tschechischen Wochenmagazin Respekt. 

Eine Expertenjury aus Deutschland und Tschechien hat aus den zahlreichen Einsendungen die Preisträger ausgewählt. Mit der Auszeichnung sollen Journalisten und Wissenschaftler gewürdigt werden, die die Kenntnisse von Deutschen und Tschechen übereinander erweitern, das gegenseitige Verständnis in Europa fördern und dabei die Brückenfunktion der deutschen Minderheit in Tschechien berücksichtigen. In der prämierten Reportage „Ja, wo reiten sie denn?“ zeigt Steffen Neumann anhand des „Osterreitens“ im tschechischen Mikulášovice (früher Nixdorf), wie ein Angehöriger der deutschen Minderheit mit Unterstützung der tschechischen Bevölkerung einen lange Zeit vergessenen Brauch wiederbelebt hat. Erschienen ist der Artikel in der Sächsischen Zeitung. Der Wissenschaftler Andreas Wiedemann verfolgt in seinem Beitrag „Deutsche als Opfer?“  (DigiOst) die tschechische Debatte über Vertreibung und Gewalttaten nach dem Zweiten Weltkrieg. Tomáš Lindner vom tschechischen Wochenmagazin Respekt lässt in seinem Interview „Das Versteck im Kopf“ Rudi Schlattner zu Wort kommen. Der Deutsche erzählt die Geschichte seiner Familie, die 1945 vor der Vertreibung aus dem nordböhmischen Libouchec (früher Königswald) wertvolle Gegenstände auf dem Speicher ihres Hauses versteckte.

Anlass für die erstmalige Verleihung des Preises in diesem Jahr ist der 20. Todestag des Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages a.D. Hans „Johnny“ Klein. Der Journalist und Politiker wurde 1931 in Mährisch Schönberg / Šumperk geboren und engagierte sich in herausragender Weise für die deutsch-tschechische Verständigung. Der „Johnny“ Klein-Preis wird vergeben von der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, der Sudetendeutschen Stiftung und dem Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) in Kooperation mit der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republikund dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa). Die Preisverleihung erfolgt am 26. November im Rahmen eines Festakts in Mährisch Schönberg / Šumperk.

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